Faseranalytik (Asbest und KMF)
Asbest
Asbeste sind faserförmig kristallisierende Minerale aus der großen Gruppe der Silikate. Asbestfasern können dem Menschen dann gefährlich werden, wenn sie eine bestimmte Größe haben! Die WHO definiert Fasern als gefährlich, wenn sie länger als 5 μm, dünner als 3 μm sind und das Verhältnis Länge zu Durchmesser mindestens 3:1 beträgt.
Damit sind die Faserstäube einatembar und können in die Alveolen und Bronchien gelangen und diese langfristig schädigen. Sofern Fasern dieser Abmessungen in die Lunge des Menschen gelangen, können sie sich dort festsetzen und Krebs auslösen, sie sind kanzerogen.
Der Umgang mit Asbest in der Arbeitswelt ist in der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) geregelt. Nach der Gefahrstoffverordnung gehören Asbeststäube zu den partikelförmigen Gefahrstoffen. Gegenwärtig existieren ca. 200 verschiedene Vorschriften zu asbestfaserhaltigen Produkten!
Untersuchungen auf Asbest und KMF
Wir analysieren Materialien auf Asbestfasern nach unseren akkreditierten Prüfverfahren.
Die Untersuchung von Proben auf Asbest oder künstliche Mineralfasern (KMF) erfolgt mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) zur detaillierten Bewertung der Faserstruktur. Die chemische Zusammensetzung auffälliger Fasern bestimmen wir durch energiedispersive Röntgenspektroskopie (EDX) – sowohl qualitativ als auch quantitativ.
Damit bieten wir zuverlässige Asbestanalysen in Baumaterialien nach geltenden Richtlinien an, unter anderem gemäß folgenden Normen und Vorschriften:







